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Georg Seeßlen verbrachte eine glückliche Kindheit in der Großstadt München und im Alpenvorland und eine sehr viel weniger glückliche Jugendzeit in einer rheinischen Beamten- und Garnisonsstadt, aus der nur der dramatische Ausbruch möglich war. Studierte Kunst in München, spielte wie üblich in einer Rock-Band und wurde dann mittendrin zum "zivilen Ersatzdienst" geholt, wo er in der Arbeit mit "schwer erziehbaren" Kindern und Jugendlichen lernte, gesellschaftliche und psychische Realitäten von allen Seiten zu sehen. Nach einer ebenfalls sehr lehrreichen Zeit als Briefträger und anderen lehrreichen Tätigkeiten beim Fernsehen blieben das Schreiben für Zeitschriften und Radio und das Verfassen von Büchern übrig. Dabei ist es geblieben.
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